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DITHMARSCHEN
23. Juli 2017

Energiewende in der Stadt Heide

Pressemitteilung

Die Stadt Heide könnte im Bundesland Schleswig-Holstein eine Vorbildfunktion für die konsequente Umsetzung der Energiewende werden. Der Bund hat der Region Heide eine Förderzusage von 24 Millionen Euro aus dem Projekt „QUARREE100“, zur Erforschung und Umsetzung von zukunftssicherer Energieversorgung, ausgesprochen. Mit dem Geld soll im Rüsdorfer Kamp in Heide Lösungen entwickelt werden, um den vorhandenen Ökostrom optimal vor Ort zu nutzen.
„Wir freuen uns sehr auf diese Förderzusage aus Berlin und hoffen, dass hier auch zügig mit den Planungen im Rüsdorfer Kampf begonnen wird. Strom haben wir wirklich genug in Dithmarschen, nur leider wird dieser vor Ort zu wenig genutzt.“ meint Thomas Palm, Kreisvorsitzender der Linken in Dithmarschen und Mitglied im Bauauschuss der Stadt Heide. „Die Bauplanung in der Stadt Heide sollte auch überlegen, ob das bereits ausgewiesene Baugebiet zwischen Rüsdorfer Straße und Berliner Straße hier mit in die Planungen eingeschlossen werden kann. Und vielleicht finden sich jetzt auch endlich einmal Investoren, die an einer gemischten Wohnbebauung auf der Fläche „Im Grund“ interessiert sind. Die Stadt Heide braucht dringend mehr Sozialbau und kleinere bezahlbare Wohnungen.“
DIE LINKE setzt sich seit Jahren in der Stadt Heide für sozialen Wohnungsbau ein. Leider scheiterte dies bisher am Widerstand der anderen Parteien und am mangelnden Interesse von Wohnbauunternehmen und Investoren.

20. Juli 2017

Zu hohe KiTa-Kosten vertreiben die Arbeitnehmer*Innen aus Dithmarschen

Pressemitteilung

Seit Jahren beklagen sich die Eltern und DIE LINKE über den Mangel an Betreuungsplätzen von unter 3jähigen Kindern, die zu kurzen Öffnungszeiten der Kindertagesstätten und die zu hohen Kosten für einen KiTa-Platz im Kreis Dithmarschen. Jetzt haben auch endlich die Firmen bemerkt, dass dies ein Negativpunkt für den Wirtschaftsstandort Dithmarschen ist. „Fast keine Gemeinde im Landkreis hat die Kosten für Kinderbetreuung für die Eltern gedeckelt, statt dessen werden die Eltern jedes Jahr mehr zur Kasse gebeten und sollen heute teils fast 500 Euro monatlich für einen Krippenplatz bezahlen. Das ist für viele Familien schon weit über der Schmerzgrenze.“ meint Thomas Palm, Kreisvorsitzender der Linken in Dithmarschen. „Wenn junge Familien es sich dreimal überlegen und durchrechnen müssen, ob ein Elternteil es sich leisten kann, das Kind in den Kindergarten zu geben und wieder arbeiten zu gehen, oder ob sie überhaupt ein weiteres Kind leisten können, dann läuft hier etwas gewaltig verkehrt. In manchen Gemeinden im Land Schleswig-Holstein sind die Kosten für die Eltern gedeckelt, in manchen Bundesländern ist die Betreuung stundenweise oder gar komplett kostenfrei. Dann kann es nicht verwundern, wenn Familien den Landkreis oder das Bundesland verlassen.“
DIE LINKE setzt sich für einen weiteren Ausbau der Kindergärten, für eine Anpassung der Betreuungszeiten an den Bedarf und eine, für die Eltern kostenfreie Kinderbetreuung ein - die Kosten haben sich Bund, Länder und Landkreise zu teilen. Davon profitieren würden nicht nur die Eltern.

6. Juni 2017

Für mehr bezahlbaren Wohnraum

Pressemitteilung

Die Diskussionen um ein gemeinsames Dienstleistungszentrum von Stadt Heide und Kreis Dithmarschen finden leider hinter verschlossenen Türen statt. Dabei wäre es richtig und wichtig, die Bürgerinnen und Bürger an solchen und ähnlichen Entscheidungen, die auch ihr künftiges Leben beeinflussen werden, mit mehr Transparenz und Mitspracherecht zu beteiligen.

„DIE LINKE spricht sich dagegen aus, auf der Fläche „Im Grund“ das geplante Dienstleistungszentrum zu bauen. Auf dieser Fläche ist Wohnungsbau zu forcieren.“ sagt Thomas Palm, Ortsvorsitzender des Ortsverband DIE LINKE in Heide. „Bereits vor fast 4 Jahren hat DIE LINKE in den Bauauschuss der Stadt Heide einen Antrag eingebracht, dass die Politik der Stadt Heide sich für mehr bezahlbaren Wohnungsbau sorgen muss, weil in der Stadt immer weniger bezahlbare Wohnungen verfügbar waren. Leider hat sich an diesem Zustand bis heute nichts geändert, ganz im Gegenteil. Es ist Zeit, dass hier endlich mehr passiert.“

Die Fläche „Im Grund“ ist für bezahlbaren Wohnungsbau prädestiniert, die Nähe zur Innenstadt und zum Bahnhof wäre für die künftige Bewohner*Innen ein großer Pluspunkt. Eine Bebauung mit Wohnungsgeschossbau würde sich gut in das Konzept der „Quartiersentwicklung Rüsdorfer Kamp“ einfügen, welches die Stadt Heide entwickeln lies.

20. März 2017

Mehr Wohnungsbau in der öffentlichen Hand

Pressemitteilung

Laut internem Bericht der Landesregierung werden in Schleswig-Holstein jährlich 10.000 Wohnungen gebaut – notwendig wären 16.000. Bis 2019 müssten sogar rund 75.000 Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf zu decken. “Diese Zahlen der Landesregierung sind ein Eingeständnis des Versagens der Wohnraumpolitik der letzten Jahre“, sagt Marianne Kolter, Landessprecherin der Linken und Spitzenkandidatin der Linkspartei für die Landtagswahl. „Sie stellen jedoch nur die halbe Wahrheit dar. Es fehlen nicht nur ganz allgemein Wohnungen, sondern es fehlen vielmehr vor allem bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Insbesondere in den Ballungsgebieten steigen die Mieten seit Jahren, im Speckgürtel um Hamburg um bis zu 20 Prozent. Hier kann nur die Wiederaufnahme des Wohnungsbaus in öffentlicher Hand Abhilfe schaffen.“
„Selbst in der Kreisstadt Heide fehlt es an Wohnungen, wie kürzlich unser Bürgermeister Stecher zugeben musste. DIE LINKE hat das Thema bereits vor über 3 Jahren im Bauauschuss mit einem Antrag thematisiert – aber sozialen Wohnungsbau, der dringend nötig gewesen wäre, gab es seitdem trotzdem keinen.“ meint Thomas Palm, Kreisvorsitzender der Linken in Dithmarschen. „Einer unserer Vorschläge zur Behebung des Wohnungsmangels in Heide, war die Gründung einer eigenen kommunalen Wohnbaugesellschaft, da scheinbar die anderen Wohnbaugesellschaften kein Interesse mehr am Bau von bezahlbaren Wohnungen haben. Die Landesregierung muss Wohnbaugesellschaften in kommunaler oder genossenschaftlicher Hand fördern, so dass in der nächsten Legislaturperiode mindestens 50.000 neue Wohnungen mit dauerhafter Sozialbindung im Land gebaut werden können.“

17. März 2017

„Tag des Lohnraubs“ - Armut ist weiterhin weiblich

Pressemitteilung

Rund zweieinhalb Monate länger als ein Jahr müssten Frauen noch arbeiten, um auf das gleiche Jahres-Lohn- und -Gehaltsniveau der Männer zu kommen. Der heutige Equal Pay Day soll daran erinnern, dass diese Lohnungerechtigkeit auch heute noch besteht. Treffender wäre deshalb die Bezeichnung „Tag des vollzogenen Lohnraubs“. Auch das Entgelt-Transparenzgesetz der SPD-Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird daran nichts ändern. Selbst ihr eigenes Ministerium geht davon aus, dass höchstens zwei Prozent der Frauen die Möglichkeit nutzen, nach den Löhnen und Gehältern in ihrem Betrieb zu fragen. Und selbst wenn sie es täten – steigen wird ihr Lohn dadurch nicht.
DIE LINKE fordert verbindliche Verfahren, um die Lohngerechtigkeit flächendeckend und in allen Betrieben zu überprüfen. In der Folge müssen Durchsetzungsmöglichkeiten jenseits langwieriger Einzelklagen geschaffen werden. Das kann nur durch das Verbandsklagerecht geschehen, damit Verbände, Gewerkschaften und Antidiskriminierungsstellen die Frauen unterstützen können. Darüber hinaus setzt sich DIE LINKE für die Aufwertung von Pflege- und anderen Sozialberufen ein. Denn gerade hier sind Frauen beschäftigt, und gerade hier finden wir Niedriglöhne, die weder zum Leben noch für den Aufbau einer auskömmlichen Rente reichen.

27. Januar 2017

Wir gedenken und mahnen

Pressemitteilung

DIE LINKE. Dithmarschen gedachte mit einem Blumengesteck und einer
Gedenkminute am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Gedenken an diesem Tag gilt allen Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuellen, politisch Andersdenkenden, sowie Männern und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftlern, Künstlern, Journalisten, Kriegsgefangenen und Deserteuren, Greisen und Kindern an der Front, Zwangsarbeitern und den Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden. „Erinnerung kann wehtun. Sie löst Entsetzen aus, sie lässt uns verstummen und uns aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen ist unverzichtbar. Die Erinnerung an die dunkelste Zeit darf nie verblassen. Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben. Wir sehen im Holocaust keine reine Vergangenheit, sondern zugleich eine ständige Mahnung und Herausforderung für die Zukunft. Auschwitz ist der Auftrag an uns, jeder Form von Faschismus, Rassismus und Antisemitismus, jeder Form von Hass, Gewalt und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten.“ so der Vorsitzende der DIE
LINKE in Dithmarschen, Thomas Palm. „Alle Demokratinnen und Demokraten müssen sich jeden Tag aufs Neue für eine freie, demokratische und menschliche Gesellschaft einsetzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Diskriminierung von Ausländerinnen und Ausländern, das Schüren von Hass gegen Andersgläubige und Andersdenkende weiter Raum greift. Gebieten wir dem Vormarsch rechter Parteien, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus endlich Einhalt!“

Veranstaltung: Armut & Ungleichheit in Dithmarschen

Datum: 07.05.2016
ab 19 Uhr
im Bürgerhaus Heide
Neue Anlage 5

Mit Stefan Karstens, Mitglied im Landesvorstand der Linken Schleswig-Holstein sowie im Bundeskampagnenrat der Partei DIE LINKE.

Der 1. Mai, der Tag der Arbeit

Pressemitteilung DIE LINKE Dithmarschen


Für die Einen ist der 1.Mai der „Tag der Arbeit“, an dem Arbeitnehmer*Innen sich einen freien Tag gönnen und an dem Gewerkschaften darauf zurückblicken können, was sie alles erreicht haben. Für Andere ist es der „internationale Kampftag der Arbeiter(Innen)klasse“, an dem die lohnabhängig Beschäftigten überall auf der Welt auf die Straße gehen, um ihren politischen Forderungen und ihrem Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung Ausdruck zu verleihen. 


„Ich wünschte mir, der 1. Mai wäre endlich ein reiner Feiertag. Das ist er aber erst dann, wenn niemand sich Sorgen machen muss, überhaupt einen Job zu finden und alle anderen, die einen Job haben, sich in ihrer Arbeit wohlfühlen und einen Lohn oder ein Gehalt beziehen, mit dem sie und ihre Familien sorgenfrei und vernünftig leben können und hinterher eine gute Rente bekommen.“ meint Thomas Palm, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. Dithmarschen. „Allein durch einen viel zu geringen (und dabei noch löchrigem) Mindestlohn, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die schlechte Bezahlung so genannter Frauenberufe, drohende Altersarmut und die ausbleibende Förderung von Hartz IV-Beziehenden kann davon keine Rede sein. Also muss der 1. Mai weltweit und auch bei uns weiter ein Kampftag bleiben.“  


Im Namen der DIE LINKE. Dithmarschen bittet Thomas Palm Arbeitnehmer*Innen und Arbeitslose, sich an der Kundgebung des DGB Dithmarschen ab 11 Uhr auf dem Südermarkt in Heide zu beteiligen und verweist gleichzeitig auf die Veranstaltung „Armut und Ungleichheit in Dithmarschen“, die am 07. Mai ab 19 Uhr im Bürgerhaus Heide stattfinden wird. 

18. März 2016

Dithmarschen, ein kinderfreundlicher Kreis?

Pressemitteilung DIE LINKE Dithmarschen


Es ist fast jedes Jahr dasselbe. Zu Anfang August werden die KiTa-Gebühren angehoben, und der Kreis Dithmarschen versucht auch schon das zweite Jahr in Folge, die Geschwisterkind-Förderung auf Kosten der Eltern absenken. Auch 2016 ist es wieder so. 

„Der Kreis Dithmarschen nennt sich selber „familienfreundlicher Kreis“, will aber bei den Alleinerziehenden und Familien Geld einsparen. So wird es für die Eltern mit mehreren Kindern immer schwieriger gemacht, Kinder in Dithmarschen aufzuziehen.“ sagt Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE Thomas Palm. “Die Abgeordneten und Fraktionen im Kreistag hatten den Eltern letztes Jahr das Versprechen gegeben, die Förderung nicht abzusenken. Trotzdem wird jetzt über eine Absenkung der Geschwisterkind-Förderung abgestimmt, was monatliche Mehrkosten von 50-100 Euro für die Eltern zur Folge hätte. Hier zeigt sich wieder einmal wie unsozial manche Parteien denken und das diese Parteien nicht einmal Wahlen brauchen, um Ihre Versprechen zu brechen.“

Letztes Jahr waren sich in der Kreistagssitzung alle Fraktionen und Abgeordneten einig, dass die Eltern nicht weiter belastet werden dürfen, wenn der Kreis Dithmarschen weiter als familienfreundlicher Kreis gelten soll. Doch dann entschieden sich CDU, FDP und UWD um und verschoben die Entscheidung über die Geschwisterkind-Förderung zurück in den zuständigen Ausschuss. Und jetzt ist wieder eine Absenkung der Geschwisterkind-Förderung auf der Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung.

„DIE LINKE. Dithmarschen erneuert auch 2016 ihre Forderung auf Belassung der Geschwisterkind-Förderung für KiTa-Kinder bei 50% und gleichzeitige Anhebung der Geschwisterkind-Förderung auch für die Kindertagespflege auf 50%. Dies würde auch die Eltern mit Kindern in der Tagespflege spürbar entlasten und die Eltern der KiTa-Kinder nicht weiter belasten.“ so der Kreistagsabgeordnete Michael Schilke. „Der Preis für den Kreis Dithmarschen wäre mit nicht einmal 18.000,- Euro jährlich ein geringer Preis dafür, dass der Kreis damit wirklich familienfreundlicher werden würde.“

DIE LINKE unterstützt die Proteste der Eltern, die für den 24.03.2016 ab 16:30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Kreishaus aufgerufen haben. 

13. März 2016

Resolution: Der ÖPNV muss gefördert und ausgebaut werden!

Resolution DIE LINKE Dithmarschen


DIE LINKE. Dithmarschen fordert einen Wandel im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)! Dieser muss ausgebaut und für alle Menschen bezahlbar sein. Bus-Takte nur alle paar Stunden und nur wochentags zwischen 8 und 16 Uhr sind ein erheblicher Einschnitt in der Mobilität für viele Dithmarscherinnen und Dithmarscher.

DIE LINKE Dithmarschen begrüßt das ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger mit dem Einsatz durch Bürgerbusse. Jedoch darf diese Maßnahme nur ein Zwischenschritt für einen flächendeckenden und erschwinglichen ÖPNV in Dithmarschen sein. Kleinere Ortschaften dürfen nicht vom Personennahverkehr abgehängt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Orte werden zu Fahrgästen zweiter Klasse und müssen so einen tiefen Einschnitt ihrer Lebensqualität einbüßen. DIE LINKE Dithmarschen findet diese Verhältnisse nicht tragfähig und kämpft für eine besser Anbindung aller Gemeinden im Kreisgebiet! 

2. März 2016

Kreisparteitag: Kreisvorstandswahl stellt Weichen für Wahlkämpfe!

Pressemitteilung DIE LINKE Dithmarschen


Am 13. März wählen die Mitglieder des Kreisverbands Dithmarschen auf dem Kreisparteitag in Marne einen neuen Kreisvorstand.

Der bisherige Kreisvorsitzende Daniel Hofmann wird nach sechs Jahren nicht wieder für das Amt kandidieren. „Nach drei Amtszeiten habe ich das Gefühl, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um neuen Personen mit neuen Ideen die Möglichkeit zu geben die Kreispartei auch weiterhin positiv zu entwickeln,“ so Hofmann. „Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür, um die bevorstehenden Wahlkämpfe erfolgreich zu bestreiten. Unsere primären Ziele sind der Wiedereinzug in den Landtag, sowie bei der Kommunalwahl wieder in Fraktionsstärke in den Dithmarscher Kreistag einzuziehen. Dafür möchten wir beim Kreisparteitag die ersten Weichen stellen.“

Einziger Bewerber für den Kreisvorsitz ist bisher Thomas Palm aus Heide, der seit 2013 Vorsitzender des Ortsverbands Heide ist und seit 2014 als Beisitzer im Landesvorstand mitwirkt.

Es ist kalt in Deutschland geworden

Rede von Thomas Palm auf der Kundgebung gegen ALFA am 24.11. in Heide

Um es kurz zu sagen:

Es ist kalt in Deutschland geworden.

Und damit meine ich nicht das Wetter.


In den Umfragen verlieren CDU und CSU kräftig an Zustimmung,

aber was auf den ersten Blick positiv wirkt, stärkt leider nur den rechten Rand.

Aus den warmen Worten der Kanzlerin zur Bereitschaft,

Flüchtlinge aufzunehmen und das Dublin-Abkommen auszusetzen,

ist nach der Torpedierung durch eigene Unionspolitiker

ein schneidend kalter Wind geworden:

Das Asylrecht wurde massiv verschärft,

es werden Transitzonen (die nicht so heißen) eingerichtet,

es wird in Krisen- und Kriegsgebiete abgeschoben werden,

ja sogar eine Obergrenze (die auch nicht so heißen wird) wird es geben.

Und das alles nur, weil sich die Union das Ruder

Nicht von „besorgten Bürgern“ aus der Hand nehmen lassen will.

Dabei werden mit solchen Handlungen die politischen Forderungen

Von Pegida, NPD, AfD und ALFA erfüllt!
Und diese fühlen sich bestätigt und werden noch eine Schippe

mit weiteren faschistoiden Forderungen oben draufhauen!


So liefern sich beide Seiten im Rennen um eine Minderheit an Wählerstimmen

Und auf dem Rücken der Flüchtlinge ein Wettstreit an Ekeligkeiten,

der die Stimmung im Land weiter anheizt und vergiftet.

Pöbeln, prügeln und zündeln ist eben einfacher,

als den Kopf wirklich anzustrengen, Ursachen und Wirkung zu sehen

und Antworten zu finden, die nicht

die nicht ausgrenzend, ablehnend und zutiefst rassistisch sind.


Seit Monaten, ach seit Jahren steigt die Anzahl der rechtsmotivierten Straftaten im Land,

obwohl die Ermittlungsbehörden hier teilweise auf dem rechten Auge erblindet sind.

Seit 2012 hat die Anzahl der rechten Gewalt in Deutschland mehr als verfünffacht!

Fast täglich brennt mindestens ein Gebäude,

in denen Flüchtlinge wohnen sollen oder bereits wohnen,

fast täglich kommt es zu tätlichen Angriffen

auf Migrantinnen und Migranten,

Flüchtlingshelfer werden massiv bedroht

und Parteibüros werden mit Hakenkreuzen beschmiert.

Besorgte Bürger“ sehen eine steigende Kriminalität im Umkreis von Flüchtlingen?

Sie haben Recht! Allerdings geht die Kriminalität nicht von den Flüchtlingen aus!


Mit Tricks und Tücke versuchen die rechten Rattenfänger

sich in die Herzen und Hirne der Menschen einzuschleichen.

Es werden im Internet Gerüchte gestreut und bestätigt,

egal wie oft die Polizei diese als Lüge enttarnt – sie halten sich hartnäckig.


Wenn ALFA auf ihren Veranstaltungen den verstärkten Schutz

von europäischen Außengrenzen fordert, so ist dies nichts anderes,

als eine Forderung nach Zäunen, Mauern und noch mehr Frontex-Einsätzen!

Wenn Herr Lucke eine Obergrenze für Flüchtlinge und die Aufnahme

Von nur gut ausgebildeten Fachkräften in Deutschland fordert,

so ist nichts anderes, als alle anderen Flüchtlinge zum Tode zu verurteilen!

So werden Flüchtlinge abgewiesen und zurück zum sterben

in den Krieg geschickt oder zum Ertrinken ins Mittelmeer.

Das entspricht nicht dem Menschenrecht auf Asyl,

ist menschenverachtend und in keinster Weise akzeptabel!


Wir haben mit der Absage der Veranstaltung von ALFA

durch den Wirt einen kleinen Sieg errungen.

Einen weiteren kleinen Sieg haben wir bei der AfD zu verbuchen:

Nachdem sie auf ihrem Stammtisch rassistische Parolen brüllten,

haben sie Hausverbot in (einer anderen) Gaststätte bekommen.

Doch diese rechten Hetzer sind deswegen nicht weg,

aber wir können ihnen zeigen, dass wir sie hier nicht wollen.

Dithmarschen ist bunt, nicht braun!


Ich wünsche mir in Deutschland nicht nur eine Willkommenskultur,

sondern auch Integrationskultur und eine Solidargemeinschaft.

Bis es soweit ist, haben wir noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns

und wir müssen viel dafür tun. Tag für Tag.

Aber es geht, wenn wir nur wollen.


Lasst nicht die rechten Hetzer in Eure Gedanken, nicht in Euer Herz.

Zeigt den Flüchtlingen, dass die hier willkommen sind!

Dithmarschen sagt: Refugees Welcome!


Ich danke Allen, die jeden Tag gegen rechte Hetze ankämpfen,

die jeden Tag für mehr Menschlichkeit und Solidarität kämpfen,

die den Armen und den Flüchtlingen hier helfen.


Ihr sorgt dafür, dass es hier nicht noch kälter wird!

Danke!